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By Christoph Klütsch

"Computergrafik" ist ein innovativer Beitrag zur ungeschriebenen Geschichte der Computergrafik der 60er Jahre. Vor dem Hintergrund C. P. Snows "zwei Kulturen" Diskussion entwickelte sich in der Stuttgarter Schule um Max Bense eine neue shape generativer bzw. algorithmischer Kunst, die die Anfänge der digitalen Computergrafik markieren. Zentrale theoretische und künstlerische Konzepte werden anhand der Werke von Frieder Nake, Georg Nees, A. Michael Noll und Manfred Mohr diskutiert. Pionierleistungen, theoretische Diskussionen und die Bezüge zu zeitgenössischen Kunstbewegungen sind systematisch aufgearbeitet und ermöglichen die Einordnung einer ästhetischen Debatte, wie sie bisher weder im Kontext einer neuen Informationsästhetik noch in der Kunstgeschichte oder in medienwissenschaftlichen Untersuchungen geleistet worden ist. Interviews mit Pionieren der Computergrafik in Deutschland und den united states, die Aufarbeitung schwer zugänglichen Quellenmaterials und eine umfangreiche Bibliographie runden das Werk ab.

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Motorbuch Verlag Das waren die deutschen Kampfflieger-Asse 1939-1945

Das Temperament pr#228;gt den Charakter. Nie kam dies deutlicher zum Ausdruck als in den verschiedensten Einsatzm#246;glichkeiten des Fliegers im Zweiten Weltkrieg. »Die Bomber hatten eine vom Jagdflieger verschiedene Einstellung«, schreibt Werner Baumbach #252;ber den Typ des Kampffliegers. »Die paintings ihres Einsatzes #252;ber weite Strecken, in das Hinterland des Feindes, #252;ber See, bei Schlechtwetter und bei Nacht, der geschlossene Angriff im Verbandsflug, #252;berhaupt die Eigenschaften des langsameren Bomberfluges, all das bestimmt das Gesicht des Kampffliegers, der #228;u#223;erlich ruhiger, ausdauernder, gesetzter (in der Jagdfliegersprache: »sturer«) erschien.

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Der neue methodische Zugang Chomskys zur Analyse der Sprache ist es, der sicherlich im Hintergrund der Überlegungen von Bense, Nees und Nake steht. Auch sie arbeiten mit Basiselementen, die exakt beschrieben und rekursiv angewendet werden, um Mikrostrukturen zu erzeugen. Die Transformation dieser Strukturen nach ästhetischen Regeln [bense 1965 a] schafft ästhetische Objekte. Die Analyse dieser Objekte im Kommunikationsprozess rückt sie in den Bereich der Kunst. Von dieser Art sind die theoretischen Verbindungen zwischen generativer Ästhetik und generativer Grammatik, die die frühen Vertreter der Informationsästhetik im Blick hatten.

Fucks hatte gezeigt, dass eine rein quantitativ vorgehende »Ästhetik« zu objektiven Resultaten führen kann, die nicht trivial sind. Zu den beeindruckendsten Ergebnissen gehören Fucks Stilanalysen in der Musik.

Snow bleibt hier aus guten Gründen vage. « [snow 1961 : 14 ], schließlich seien die Probleme der Welt nur durch die Naturwissenschaft zu lösen. 1966 wird in den USA, drei Jahre nachdem die Zeitschrift Computers and Automation zum ersten Mal einen Wettbewerb für Computergrafik ausgeschrieben hat, in der Januarausgabe ein Brief von Leslie Mezei abgedruckt. Mezei war am Department of Computer Science McLennan Laboratories an der Universität in Toronto, Canada. In Artscanada veröffentliche er einige Aufsätze zur Computerkunst und für den nordamerikanischen Raum war Mezei einer der wichtigsten Beobachter der »Szene«.

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