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By Karlheinz Deschner

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Finiteness: Theoretical and Empirical Foundations

This ebook explores the character of finiteness, certainly one of most typically used notions in descriptive and theoretical linguistics yet probably one of many least understood. students representing various theoretical positions search to elucidate what it truly is and to set up its usefulness and obstacles. In doing in order that they display cross-linguistically legitimate correlations among topic licensing, topic contract, stressful, syntactic opacity, and autonomous clausehood; exhibit how those houses are linked to finiteness; and talk about what this implies for the content material of the class.

Motorbuch Verlag Das waren die deutschen Kampfflieger-Asse 1939-1945

Das Temperament pr#228;gt den Charakter. Nie kam dies deutlicher zum Ausdruck als in den verschiedensten Einsatzm#246;glichkeiten des Fliegers im Zweiten Weltkrieg. »Die Bomber hatten eine vom Jagdflieger verschiedene Einstellung«, schreibt Werner Baumbach #252;ber den Typ des Kampffliegers. »Die artwork ihres Einsatzes #252;ber weite Strecken, in das Hinterland des Feindes, #252;ber See, bei Schlechtwetter und bei Nacht, der geschlossene Angriff im Verbandsflug, #252;berhaupt die Eigenschaften des langsameren Bomberfluges, all das bestimmt das Gesicht des Kampffliegers, der #228;u#223;erlich ruhiger, ausdauernder, gesetzter (in der Jagdfliegersprache: »sturer«) erschien.

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Sie brachten den Ruch der Religion, des Heiligen, des Himmels mit, jene gewisse Gloriole, in der sich ein Staat wie die Staaten, eine Nation wie die Nordamerikaner einfach wohl fühlen konnte, wohl fühlen mußte, da ihnen so angemessen, so ganz und gar auf Haupt und Glieder zugeschnitten. Ja, die tugendsamen, auf Gott bauenden, auf Gott vertrauenden »Pilgrims« waren es, die 1620 die »Pilger«-Kolonie New Plymouth gegründet und noch an Bord ihres Prominenten56 pottes in dem so genannten Mayflower-Gelöbnis ihre künftigen Staatsgrundsätze niedergelegt hatten.

Gott darf, wie im Krieg, so auch beim Krieg im Frieden, nie vergessen werden. Das bekommt zumindest den Begüterten eines Staates, in dem ein halbes Prozent der Reichsten zweieinhalb mal mehr besitzen als 90 %, 212 Millionen, Sonstiger. 94 % der US-Bürger glauben an Gott, 89 % beten regelmäßig und 88 % halten noch heute die Bibel für Gottes Wort – ein hoher Intelligenzausweis. Zwei Drittel der Erwachsenen wissen sich »im Glauben neu geboren«. Und noch etwas mehr als zwei Drittel sind überzeugt, später »in den Himmel zu kommen«.

Schon nach dem Ersten Weltkrieg belebten dort clevere Kleriker das geistliche Leben selbst durch Bastelkurse, Sporthallen, Schwimmbäder. In Büchern suchte man Christus als gerissenen Geschäftshai attraktiv zu machen, etwa in Bruce Bartons The Man Nobody Knows (1925). Und offenbar trafen hier auch Episteln nach Art von Werbespots mitten ins Herz, beispielsweise eine Predigt über die hl. Dreifaltigkeit, betitelt: Three-in-One Oil. Yankees haben Geschmack. Die Welt weiß es. Auch ohne Staatskirche sind diese Kirchen, besonders die großen, eng mit Staat und Politik verfilzt.

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