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By Stefan Lüddemann

Der Kulturjournalismus befindet sich im Umbruch. Das klassische Feuilleton steht unter Begründungsdruck, gleichzeitig wachsen Formate und Zuständigkeiten des Kulturjournalismus. Das vorliegende Buch gibt einen aktuellen Überblick über ein zentrales Feld der medialen Arbeit. Die Darstellung reflektiert Kultur- und Rollenverständnis von Kulturjournalisten, verortet Kulturjournalismus im Beziehungsgefüge zwischen Kulturinstitutionen und Rezipienten. Im Blickpunkt stehen Beispiele gelungener Praxis und die Frage: Wie plant und schreibt guy eigentlich guten Kulturjournalismus?

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A Hermit in the Himalayas

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Ideas & Details: A Guide to College Writing , Sixth Edition

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The Complete Idiot's Guide to Writing a Novel

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The Making of Yeats’s A Vision: A Study of the Automatic Script Volume 1

In line with Yeats, his spouse shocked him on 24 October 1917, 4 days after their marriage, “by making an attempt automated writing. ” Excited, he provided to spend the rest of his existence organizing and explaining the “scattered sentences. ” Over a interval of roughly 30 months they collaborated in 450 sittings, he asking questions, she responding to fill a complete of greater than 3,600 pages.

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Produktionen der so genannten Hochkultur erreichen ein Breiteninteresse, das vor Jahren noch undenkbar erschien. Opernaufführungen werden in Kinosäle übertragen, Stars der zeitgenössischen Kunst wie Gerhard Richter liefern Stoff für Nachrichtensendungen: Dies sind nur zwei Beispiele für eine seit Jahren spürbare Verschiebung, für eine neue Relevanz klassischer Kulturthemen. Für Kulturjournalisten kommen diese Themen damit immer wieder in den Fokus. • Die Popkultur ist längst nicht mehr das ausgegrenzte Stiefkind des Kulturjournalismus.

Kurz nach der Jahrtausendwende machten sich mehrere Medienhäuser daran, für ihre Tageszeitungen Leserquoten mit diesem Verfahren zu erheben. Eine Auswahl an Probanden las über einen bestimmten Zeitraum hinweg die Zeitung mit einem elektronischen Lesestift in der Hand. Die Probanden markierten alles, was ihre Beachtung fand, mit diesem Stift. Damit ließen sich nicht nur Blickrichtungen und Lesefolgen dokumentieren, sondern auch feststellen, welche Artikel „angefasst“ und bis zu welchem Grad zur Kenntnis genommen worden waren.

Der Kulturjournalist tritt nicht selbst als Star hervor, er weiß aber um die Sichtbarkeit, die er mit seiner publizistischen Wirkung erreicht. Rollenzuschreibungen wie die des Starkritikers (vgl.  858) betrachtet er mit jener Distanz, die aus genau dem Unterscheidungsvermögen erwächst, die der Kulturjournalist gerade als Rezensent benötigt. Aus dem konstruktivistischen Modell des Kulturjournalismus folgt für den einzelnen Journalisten, dass er sich vor allem als reflektierender Beobachter verstehen muss – auch im Bezug auf sein eigenes Rollenkonzept (vgl.

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